Wie im vergangenen Jahr möchte ich das erste Posting im neuen Jahr 2008 dazu nutzen, auf das alte Jahr zurück zu blicken und mir Gedanken über das kommende zu machen. Das Jahr 2007 war für mich durchaus erfolgreich.
Endlich habe ich wieder Gelegenheit gehabt, mich mehr wissenschaftlich zu betätigen. Der größte Erfolg in dieser Hinsicht war sicherlich mein Vortrag beim XXIX. Deutschen Kunsthistorikertag in Regensburg. Es war für mich eine große Freude und Ehre, in der erstmal ausgerichteten Sektion "Digitale Kunstgeschichte" von Herrn Prof. Kohle einen Beitrag leisten zu können. Die vielen positiven Reaktion auf meinen Vortrag und die vielen netten Kontakte, die ich knüpfen konnte, waren dann noch mehr Anlaß zur Freude. Wenig später wurde ich dann auch noch zu einem Vortrag bei der MAI-Tagung eingeladen, die 2007 am ZKM in Karlruhe stattfand. Auch hier konnte ich wieder viele interessante Kontakte knüpfen. Doch besonders gefreut habe ich mich über den Umstand, dass unter anderem mein Vortrag ausgewählt wurde, um ihn in überarbeiteter Form als Beitrag in einem Sammelband des ZKM zu veröffentlichen. Das Werk ist nun unter dem Titel "Vom Betrachter zum Gestalter. Neue Medien in Museen - Strategien, Beispiele und Perspektiven für die Bildung" (herausgegeben von Michael Mangold, Peter Weibel und Julie Woletz) zu bewundern und zu erwerben. Ein weiteren kleinen Beitrag über "Social Tagging" und "Folksonomies" konnte ich erfolgreich in der Kunstchronik unterbringen. Allerdings erscheint er aufgrund der hohen Zahl bereits anstehender Beiträge erst im Januar diesen Jahres. Ach ja, und meine Promotion ist nun endlich auch ein gutes Stück vorangekommen.
In meiner Funktion als Webentwickler konnte ich auch wieder neue Aufträge verzeichnen. Der größte Auftrag war sicherlich die komplette der Neugestaltung der Website der "Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie zur Erforschung spätantiker, frühmittelalterlicher und byzantinischer Kultur" (AGCA). Eine besondere Herausforderung war dabei die Realisierung einer ausgefeilten Verwaltungsoberfläche, dass allen beteiligten Instituten eine separate Pflege ihrer Daten (Termine, Lehrveranstaltungen etc.) ermöglicht. Mehr dazu ist Details bei den Referenzen nachzulesen.
Und das neue Jahr? Es fängt gut an. Aktuell bin ich an einem Digitalisierungsprojekt der Stadtbibliothek Nürnberg und des Germanischen Nationalmuseums beteiligt, das zum Ziel hat, die sog. Mendelschen und Landauer Hausbücher ("12-Brüder-Bücher") komplett als Digitalisat online zu stellen. Mir obliegt dabei die gesamte technische Betreuung von der Datenbank bis zur Webpräsentation. Mein Volontariat am Germanischen Nationalmuseum wird Ende Februar enden. Man wird sehen, was dann kommt. Aber ich bin guter Dinge.