<?xml version="1.0"  encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
   <channel>
      <atom:link href="http://www.bildcontext.org/node-257" rel="self" type="application/rss+xml" />
<title>bildcontext.org</title>
<link>http://www.bildcontext.org/node-26</link> 
<description>digital cultural heritage - webdesign - personal blog</description> 
<language>de</language> 
<copyright>bildcontext.org 2004-2007</copyright> 
<webMaster>georg.hohmann@bildcontext.org (Georg Hohmann)</webMaster> 
<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 02:15:14 +0100</pubDate> 

<ttl>720</ttl> <item>
<title>OpenCollection</title> 
<link>http://www.bildcontext.org/node-267</link> 
<description><![CDATA[Open Source Collection Management Software::<p>Ich bin auf eine mir bisher unbekannte Software gestoßen, die im Sektor der Museumsdokumentationssysteme für einigen Wirbel sorgen könnte.</p>

<p class="bct_floatbox">
<img class="bct_floatright" src="assets/images/blog/logo_opencollection.gif" alt="Logo Open Collection"/>
Ende April findet in Berlin die Tagung "Digitales Kulturerbe - gemeinsam vernetzen" statt, an der ich auch teilnehmen werde. Gerade habe ich mir die <a href="http://www.kulturerbe-vernetzen.de/Flyer_Tagung_Kulturerbe_Digital.pdf">Tagungsinformation</a> (PDF) heruntergeladen und war überrascht, dort explizit den Hinweis auf eine neue Open Source Collection Management Software zu finden, die "zurzeit in den USA Furore macht". Das System namens <a href="http://www.opencollection.org">OpenCollection</a> entpuppt sich als Open Source Software, die ganz klassisch auf PHP5 und mySQL aufsetzt. Auf der Website wird auch eine <a href="http://www.opencollection.org/index.php?g=about&amp;s=demonstration
">Demo zum Ausprobieren</a> angeboten.</p>

<p>Meine anfängliche Skepsis wurde nicht bestätigt. Zwar kommt die Oberfläche recht spartanisch daher, aber die Software scheint gut durchdacht zu sein und bietet einen überraschend großen Funktionsumfang. Es können Normlisten (Auhtorities) zu "Entities", "Places", "Events", "Productions", "Vocabularies" und "Collections" verwaltet werden. Neben einer klassischen Objekterfassung über ein Formular, das man aber mit individuellen Templates anpassen kann, gibt es auch ein Registrarmodul. Eine Ausleihverwaltung, eine Standortverwaltung und ein (einfaches) Reporting-System runden das Bild ab. Des weiteren kann die Software eine Reihe von Medien verwalten und sie mit beliebigen Objekten verknüpfen. Es gibt sogar eine MediaServer-Schnittstelle (z.B. für den RealNetworks Helix Server), über den sich gestreamte Inhalte (Video, Audio) einbinden lassen. Zur Ansicht von Bildern steht ein Flash-basiertes Plug-In mit dem lustigen Namen <a href="http://www.opencollection.org/index.php?g=download&amp;s=bischen">Bischen</a> bereit.</p>

<p>So weit, so nett. Die echten Highlights (aus meiner Sicht) liste ich nachfolgend auf:</p>
<ul>
<li>Eingabeformulare können individuell angepasst werden</li>
<li>Eingabefelder können mit Restriktionen (Pflichtfeld) versehen werden, zulässige Einträge lassen sich definieren und überprüfen</li>
<li>Verarbeitung zahlreicher Medienformate mit automatischer Konvertierung  für das Web (z.B. TIFF zu JPEG)
<ul>
<li>Bilder: JPEG, JPEG-2000, GIF, PNG, TIFF, PSD, BMP, PDF, PS</li>
<li>Dokumente: PDF, PS, bald auch DOC</li>
<li> Video: QuickTime, RealMedia, WindowsMedia, FLV, MPEG-2, MPEG-4</li>
<li>Audio: MP3, AIFF, WAV</li>
<li>Multimedia: SWF, QuicktimeVR</li>
</ul>
</li>
<li>Automatische Extraktion eingebetteter Metadaten (EXIF, IPTC, IRB und XMP)</li>
<li>Hierarchische Normdatenverwaltung mit (rudimentärer) Workflowkomponente</li>
<li>Verwaltung eines Ortsthesaurus mit Möglichkeit zur Geo-Referenzierung inkl. Google Earth/Maps-Schnittstelle</li>
<li>Direkter Import des Getty AAT möglich, Schnittstellen für andere Thesauri sind konfigurierbar</li>
<li><a href="http://www.opencollection.org/index.php?g=download&amp;s=bischen">Imageviewer</a>, der Bilder dynamisch zoomen kann und nur bei Bedarf(!) die höhere Auflösung im sichtbaren Bereich nachlädt.</li>
<li>Hierarisches Katalogisieren: Objekte können über eine "is-part-of"-Beziehung hierarchisch geordnet werden</li>
</ul>

<p>Zur Realisierung einer Art OPAC für den öffentlichen Zugang auf die Daten steht ein separates Modul mit dem Namen <a href="http://www.opencollection.org/index.php?g=download&amp;s=opencollectionaccess">OpenCollectionAccess</a> bereit, das ebenfalls ein guten Eindruck macht. Alles in allem klingt ist das doch sehr vielversprechend. Zur Zeit ist OpenCollection in der Version 0.53 verfügbar, was darauf hindeutet, dass im praktischen Einsatz sicher noch mit dem ein oder anderen Problem zu rechnen ist. Der Funktionsumfang ist aber schon jetzt beeindruckend, und da alles PHP und Open Source ist, sind auch genug Möglichkeiten zu individuellen Erweiterung und Modifikationen gegeben.</p>
]]></description> 
<guid isPermaLink="true">http://www.bildcontext.org/node-267</guid> 
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 17:27:44 +0200</pubDate> 
</item>
<item>
<title>Display Quota obsolet</title> 
<link>http://www.bildcontext.org/node-265</link> 
<description><![CDATA[Das Thunderbird Add-On Display Quota ist obsolet::<p>Das Thunderbird Add-On <a href="https://addons.mozilla.org/de/thunderbird/addon/881">Display Quota</a> ist (nun schon seit einer Weile) überflüssig.</p>

<p class="bct_floatbox">
<img class="bct_floatright" src="assets/images/website/logo_thunderbird.png" alt="Logo Thunderbird"/>
Display Quota dient dazu, bei E-Mail-Konto, die man im Thunderbird über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Message_Access_Protocol">IMAP</a> eingebunden hat, den bereits belegten Speicherplatz auf dem Server in Prozent (in Bezug auf den maximal verfügbaren Speicherplatz) anzuzeigen. Ich habe diese Erweiterung schon lange benutzt, und bin erst heute über einen <a href="http://goddess-gate.com/dc2/index.php/post/268">Blogeintrag</a> darauf gestoßen, dass sie ab <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/products/thunderbird/">Thunderbird Version 2</a> eigentlich überflüssig geworden ist. Auch das Rechenzentrum der Uni Erlangen gibt einen solchen <a href="http://www.rrze.uni-erlangen.de/dienste/internet-zugang/shi/internet-software/thunderbird/add-ons.shtml#displayquota">Hinweis</a>.
</p>

<p>In den Untiefen der erweiterten Optionen finden sich drei Einstellungen, über die man die Anzeige von Quotas konfigurieren kann. Zur Änderung der Einstellung ruft man zunächst das about:config von Thunderbird auf, in dem man im Menü "Extras -> Einstellungen -> Erweitert -> Konfiguration bearbeiten" auswählt. In der Filterzeile des erscheinenden Fensters gibt man "mail.quota" ein, worauf die drei relevanten Parameter angezeigt werden.</p>
<ul>
<li>mail.quota.mainwindow_threshold.show</li>
<li>mail.quota.mainwindow_threshold.warning</li>
<li>mail.quota.mainwindow_threshold.critical</li>
</ul>
<p>Der Parameter "... .show" beinhaltet den Wert in Prozent, ab dem die Anzeige überhaupt erscheinen soll. Setzt man diesen Wert auf "0" wird die Quota des jeweiligen Kontos immer in der Statusleiste angezeigt. Die anderen beiden Parameter steuern, wann sich die Anzeige zur Warnung vor einer hohen Speicherbelegung gelb ("... .warning") bzw. zur Warnung bei sehr wenig verfügbarem Speicherplatz rot ("... .critical") verfärben soll.</p>
<p>Im Labor habe ich eine <a href="node-266">Seite zu weiteren interessante Add Ons für Thunderbird</a> erstellt.</p>


]]></description> 
<guid isPermaLink="true">http://www.bildcontext.org/node-265</guid> 
<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 19:03:29 +0100</pubDate> 
</item>
<item>
<title>Fließender Moreau</title> 
<link>http://www.bildcontext.org/node-264</link> 
<description><![CDATA[::<p>Mit heutigen JavaScript-Bibliotheken und Frameworks läßt sich der berühmte Cover Flow Effekt relativ einfach auch im Webbrowser realisieren.</p>

<p>Der Effekt, wie iTunes oder das IPhone das Blättern durch Plattencovern ermöglichen, erfreut sich einer großen Beliebtheit. Diese als <a href="http://www.apple.com/itunes/jukebox/coverflow.html">Cover Flow</a> bezeichnete Technik wurde von dem britischen Designer <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Andrew_Coulter_Enright">Andrew Coulter Enright</a> entwickelt und schließlich von Apple gekauft. Zur Umsetzung dieses Effekts im Internet liegt der Einsatz von Flash nahe, aber inzwischen gibt es auch viele Ansätze, die JavaScript verwenden.</p>

<div class="bct_aligncenter">
   <a href="http://dev.bildcontext.org/coverflow/"><img src="assets/images/website/img_coverflow.jpg" alt="Coverflow Moreau"/></a>
</div>

<p>Auf Basis einiger dieser Techniken habe ich einen <a href="http://dev.bildcontext.org/coverflow/">kleinen Showcase zu Gustave Moreau</a> gemacht, der zeigt, wie diese Technik auch im Bereich der Kunst- und Kulturgeschichte eingesetzt werden kann. Nähere Informationen gibt es <a href="node-263">im Labor</a>. Ach ja, und das Ganze ist natürlich <a href="http://www.validome.org/get/http://dev.bildcontext.org/coverflow/">valides XHTML 1.0 Transitional</a>.</p>]]></description> 
<guid isPermaLink="true">http://www.bildcontext.org/node-264</guid> 
<pubDate>Thu, 20 Nov 2008 12:19:07 +0100</pubDate> 
</item>
<item>
<title>Thunderbird Error</title> 
<link>http://www.bildcontext.org/node-262</link> 
<description><![CDATA[Thunderbird: Software-Update fehlgeschlagen::<p>Was tun, wenn das Update des Mozilla Thunderbird fehlschlägt und sich in einer Endlosschleife immer wieder selbst aufruft?</p>

<div class="bct_aligncenter">
   <img src="http://www.bildcontext.org/assets/images/blog/thunder_upd_error.jpg" alt="Thunderbird Error"/>
</div>

<p>Dieses Problem hatte ich nun zum wiederholten Male, aktuell beim Update auf die Version 2.0.0.12. Im Internet gibt es einige Hinweise auf die Lösung des Problems, allerdings haben die bei mir nicht geholfen. Beim Löschen des Thunderbirds ist mir aufgefallen, dass die Datei "mozMapi32.dll" im Verzeichnis nicht entfernt wurde. Manuelles Löschen war nicht möglich, da sie von einem anderen Prozess benutzt wurde.</p>

<p>Zunächst habe ich einfach Thunderbird neu installiert, nur um wieder auf's Neue in der Update-Fehler-Schleife zu hängen. Also habe ich mir die Datei noch einmal genauer angesehen, und der <a href="http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb896653.aspx">Process Explorer</a> hat mir dann gezeigt, was los war. Die Software für meine <a href="http://www.logitech.com/index.cfm/webcam_communications/webcams/&cl=de,de">Logitech-WebCam</a> war der Verursacher! Aus irgendeinem Grund greift sie sich die DLL des aktuellen E-Mail-Programms. Das führt dazu, dass das Update von Thunderbird diese Datei nicht ersetzen kann und mit einem Fehler abbricht. Ein (zwangsweises) Beenden der Software beim Update-Prozess war dann die Lösung.</p>

<p>Ergo: Wenn eine Logitech-Kamera-Software installiert ist, sollten alle ihrer laufenden Prozesse vor einem Thunderbird-Update unbedingt beendet. Nach dem Update kann die Software problemlos wieder gestartet werden.</p>
]]></description> 
<guid isPermaLink="true">http://www.bildcontext.org/node-262</guid> 
<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 20:14:24 +0100</pubDate> 
</item>
<item>
<title>Scuttle revisited</title> 
<link>http://www.bildcontext.org/node-261</link> 
<description><![CDATA[Neue Scuttle Add-Ons und Derivate::<p>Während die Entwicklung von Scuttle leider weitgehend eingestellt wurde, wartete man weiterhin auf einen würdigen Nachfolger. Zwischenzeitlich wird sind einige interessante Modifikationen für und von Scuttle erschienen.</p>

<p>Nach einiger Zeit habe ich mal wieder einen Blick auf das <a href="http://sourceforge.net/projects/scuttle/">Scuttle-Projekt bei Sourceforge</a> geworfen, nur um herauszufinden, dass das Projekt immer noch stagniert. Das einzige Lebenszeichen des Entwicklers ist und bleibt eine <a href="http://sourceforge.net/forum/forum.php?forum_id=749062">flauen Meldung</a> zum Status des Projekts Ende 2007. Also habe ich mich wieder einmal auf die Suche nach Alternative gemacht, allerdings ohne großen Erfolg. So wie es aussieht, ist Scuttle auch in der jetzigen Form zwar nicht unbedingt das einzige Open-Source Social-Bookmarking-Tool auf Basis von PHP/mySQL, aber unter den wenigen Konkurrenten mit Abstand das beste. Auf meiner Suche bin ich aber auf ein paar Neuigkeiten gestoßen.</p>

<p>Unter dem <a href="http://sourceforge.net/search/?type_of_search=soft&amp;type_of_search=soft&amp;words=scuttle">Stichwort "scuttle"</a> findet sich auf Sourceforge nicht nur das Original, sondern auch ein Derivat namens <a href="http://sourceforge.net/projects/semanticscuttle/">SemanticScuttle</a>. Es handelt sich dabei um ein Fork des Scuttle-Codes, der um Semantic-Web-Techniken erweitert wurde. Es ist mit dieser Version wohl möglich, zwischen einzelnen Tags (=Kategorien) zu verlinken und sie auch hierarchisch zu organisieren. Ob das wirklich schon Semantic Web ist und nicht "nur" eine Art folksonomierter multihierarchischer Thesaurus bleibt fraglich. Ausprobiert habe ich es noch nicht. Ich werde erst einmal abwarten, ob die Jungs am Ball bleiben, und dann mal einen näheren Blick riskieren.</p>

<p>Der erste Name dieses Forks war eigentlich "ScuttlePlus", doch hat man sich für die Umbennenung entschieden, da es ein weiteres Produkt mit diesem Namen gibt. Bei <a href="http://www.scuttleplus.org/">ScuttlePlus</a> von einem Produkt zu reden ist durchaus treffend, denn unter dem Namen ScuttlePlus wird eine Version von Scuttle kommerziell vertrieben, die um eine Administrationsoberfläche erweitert wurde. Ich frage mich, ob dieses Vorgehen wirklich mit der GPL im Einklang steht. Durch Zufall bin ich auch noch auf ein <a href="http://www.inetstyle.de/admin-bereich-fuer-scuttle/">BlogPost auf inetstyle.de</a> gestoßen, wo ein eine Administrationsoberfläche für Scuttle kostenlos heruntergeladen werden kann. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.</p>

<p>Zu meiner Überraschung bin ich dann noch auf eine echte Alternative zu Scuttle gestoßen: <a href="http://sourceforge.net/projects/getboo/">GetBoo</a>. Es bietet alle Features von Scuttle und wird zur Zeit aktiv weiterentwickelt. Um genauer zu sein, es sieht Scuttle verdammt ähnlich. So ähnlich, dass man meint, man hätte nur ein anderes Template vor sich. Man muß nur mal auf den Bereich <a href="http://www.getboo.com/about.php">"About" von GetBoo</a> klicken und ihn mit dem gleichen Bereich von Scuttle vergleichen. Auch der Code sieht teilweise sehr bekannt aus, ist aber erheblich erweitert worden. Gut, so ist das bei Open Source, und es ist ja auch nicht weiter schlimm, allerdings findet sich nirgendwo der leiseste Hinweis auf Scuttle, stattdessen wird die GPL für sich selbst beansprucht. Dabei spricht schon alleine das grausige HTML dafür, dass hier von Scuttle abgekupfert wurde - es entspricht nämlich genau dem, was ich schon <a href="node-205">bei Scuttle kritisiert</a> hatte.</p>

<p>Eine echte Eigenentwicklung (und Alternative) scheint mir dagegen das Projekt <a href="http://sourceforge.net/projects/sabrosus/">sabros.us</a> zu sein. Ein kurzer Test hat gezeigt, dass es die grundlegenden Funktionen von Scuttle bzw. del.icio.us mitbringt und zusätzlich über ein rudimentäres Admin-Interface verfügt, das auch das Löschen von Links ermöglicht. Leider bietet es darüber hinaus kaum Alleinstellungsmerkmale, denn viele Features, die auf der <a href="http://www.sopasabrosa.com.ar/">eigenen Website</a> zu sehen sind, sind in der Open Source Variante nicht enthalten. Zudem ist die englische Übersetzung (Originalsprache ist Spanisch) noch sehr lückenhaft. Könnte aber was draus werden.</p>]]></description> 
<guid isPermaLink="true">http://www.bildcontext.org/node-261</guid> 
<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 12:01:47 +0100</pubDate> 
</item>
<item>
<title>Neues Projekt</title> 
<link>http://www.bildcontext.org/node-260</link> 
<description><![CDATA[Digitalisierung der Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen::<p>Seit Anfang des Jahres bin ich für die technische Betreuung und Umsetzung der Digitalisierung der Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen an der Stadtbibliothek Nürnberg zuständig.</p>

<div class="bct_floatlimiter">

<div class="bct_floatright">
   <img src="http://www.bildcontext.org/assets/images/blog/hausbuch-preumaister.jpg" alt="Preumaister"/>
</div>
<p>Das gesamte Projekt trägt den Titel "Die Hausbücher der Nürnberger Zwölfbrüderstiftungen: Digitale Erschließung und Edition von Handwerkerdarstellungen des 15. - 19. Jahrhundert" und wird in Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum durchgeführt - daher auch mein Engagement. Aus dem <a href="http://www.stadtbibliothek.nuernberg.de/spezialbibliothek/alte_drucke/projekte.html#hausbuecher">Pressetext</a>:</p>

<blockquote cite="http://www.stadtbibliothek.nuernberg.de/spezialbibliothek/alte_drucke/projekte.html#hausbuecher">
<p>Mit den so genannten Hausbüchern der Mendelschen und Landauerschen Zwölfbrüderhausstiftungen besitzt die Stadtbibliothek Nürnberg die umfangreichste und wertvollste serielle Bildquelle zum historischen Handwerk in Europa. Vom Bäcker bis zum Zimmermann, vom „Ablader“ bis zum „Zuckermacher“ schildern ihre 1.340 Darstellungen zahlreiche Herstellungsverfahren und Erzeugnisse vom 15. bis 19. Jahrhundert. Als Forschungsmaterial wie auch als Illustrationsvorlagen sind die Handwerkerdarstellungen der "Zwölfbrüderbücher" in fach- wie populärwissenschaftlicher Literatur seit langem bekannt und beliebt. Dennoch blieb ihr größter Teil bis heute unveröffentlicht.</p>
<p>Die Stadtbibliothek Nürnberg als Besitzerin und das Germanische Nationalmuseum als informationstechnologischer Kompetenzträger werden die Hausbücher nun erstmals komplett und gemäß aktueller Standards dokumentieren. Sie werden digitalisiert, langzeitarchiviert sowie samt vollständiger Transkription ihrer Beschriftungen und Tiefenerschließung ihrer handwerkstechnischen Ikonografie international recherchierbar als "Netzpublikation" veröffentlicht.</p>
</blockquote>

<p>Es wurde im Projekt ein Rechner, eine Digitalkamera und ein Reprotisch für die Aufnahmen angeschafft. Ich kalibrierte zunächst den Rechner bzw. den farbechte Monitor und richtete die Software zur Steuerung der Kamera ein. Die Aufnahmen selbst werden im Rahmen eines Werkvertrags von einem Fotografen erstellt. Für die inhaltliche Erfassung der Daten hatte ich bereits vorher eine Online-Datenmaske erstellt, die zur netzgestützten Eingabe der Daten dient. Sind die ersten Bilder gemacht worden, werde ich sie entsprechend für das Internet aufbereiten und zusammen mit den Daten in einem ersten Prototypen online stellen. Parallel wird es eine Darstellung der Bilder mit dem neuen <a href="http://www.dfg-viewer.de">DFG-Viewer</a> geben, da dies veraussichtlich ab diesem Jahr verpflichtend werden wird. Der Viewer bietet eine <a href="http://www.openarchives.org/OAI/openarchivesprotocol.html">OAI-PMH-Schnittstelle</a> und nimmt die Metadaten in Form von in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/METS">METS</a> eingebettetes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metadata_Object_Description_Schema">MOD</a> entgegen.</p>

<p>Weitere Informationen zum Projekt:</p>
<ul>
   <li><a href="http://forschung.gnm.de/htm/htm2/12brueder/p01.html">Forschungswebsite des Germanischen Nationalmuseums</a></li>
   <li><a href="http://www.stadtbibliothek.nuernberg.de/spezialbibliothek/alte_drucke/projekte.html#hausbuecher">Website der Stadtbibliothek Nürnberg</a></li>
</ul>

</div>]]></description> 
<guid isPermaLink="true">http://www.bildcontext.org/node-260</guid> 
<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 19:56:42 +0100</pubDate> 
</item>
<item>
<title>2008</title> 
<link>http://www.bildcontext.org/node-259</link> 
<description><![CDATA[Neujahrsgedanken 2008 von bildcontext.org::<p>Wie im <a href="node-223">vergangenen Jahr</a> möchte ich das erste Posting im neuen Jahr 2008 dazu nutzen, auf das alte Jahr zurück zu blicken und mir Gedanken über das kommende zu machen. Das Jahr 2007 war für mich durchaus erfolgreich.</p>

<div class="bct_floatlimiter">

<div class="bct_floatright">
  <a href="http://www.signese.com/2005/08/04/569"><img src="http://www.bildcontext.org/assets/images/blog/2008chinese.jpg" alt="2008"/></a>
</div>

<p>Endlich habe ich wieder Gelegenheit gehabt, mich mehr wissenschaftlich zu betätigen. Der größte Erfolg in dieser Hinsicht war sicherlich mein <a href="node-231">Vortrag beim XXIX. Deutschen Kunsthistorikertag</a> in Regensburg. Es war für mich eine große Freude und Ehre, in der erstmal ausgerichteten Sektion "Digitale Kunstgeschichte" von Herrn Prof. Kohle einen Beitrag leisten zu können. Die vielen positiven Reaktion auf meinen Vortrag und die vielen netten Kontakte, die ich knüpfen konnte, waren dann noch mehr Anlaß zur Freude. Wenig später wurde ich dann auch noch zu einem <a href="node-237">Vortrag bei der MAI-Tagung</a> eingeladen, die 2007 am ZKM in Karlruhe stattfand. Auch hier konnte ich wieder viele interessante Kontakte knüpfen. Doch besonders gefreut habe ich mich über den Umstand, dass unter anderem mein Vortrag ausgewählt wurde, um ihn in überarbeiteter Form als Beitrag in einem Sammelband des ZKM zu veröffentlichen. Das Werk ist nun unter dem Titel "Vom Betrachter zum Gestalter. Neue Medien in Museen - Strategien, Beispiele und Perspektiven für die Bildung" (herausgegeben von Michael Mangold, Peter Weibel und Julie Woletz) zu bewundern und zu <a href="http://www.nomos.de/nomos/d/recherche/titel_rech/action.lasso?-database=titel.fp3&amp;-layout=internet&-response=/nomos/d/recherche/titel_rech/tit_detail.lasso&amp;ISBN_13=978-3-8329-3104-9&-search">erwerben</a>. Ein weiteren kleinen Beitrag über "Social Tagging" und "Folksonomies" konnte ich erfolgreich in der Kunstchronik unterbringen. Allerdings erscheint er aufgrund der hohen Zahl bereits anstehender Beiträge erst im Januar diesen Jahres. Ach ja, und meine Promotion ist nun endlich auch ein gutes Stück vorangekommen.</p>

<p>In meiner Funktion als Webentwickler konnte ich auch wieder neue Aufträge verzeichnen. Der größte Auftrag war sicherlich die komplette der Neugestaltung der Website der "<a href="http://www.agca.de">Arbeitsgemeinschaft Christliche Archäologie zur Erforschung spätantiker, frühmittelalterlicher und byzantinischer Kultur</a>" (AGCA). Eine besondere Herausforderung war dabei die Realisierung einer ausgefeilten Verwaltungsoberfläche, dass allen beteiligten Instituten eine separate Pflege ihrer Daten (Termine, Lehrveranstaltungen etc.) ermöglicht. Mehr dazu ist Details bei den <a href="node-181">Referenzen</a> nachzulesen.</p>

<p>Und das neue Jahr? Es fängt gut an. Aktuell bin ich an einem Digitalisierungsprojekt der Stadtbibliothek Nürnberg und des Germanischen Nationalmuseums beteiligt, das zum Ziel hat, die sog. Mendelschen und Landauer Hausbücher ("12-Brüder-Bücher") komplett als Digitalisat online zu stellen. Mir obliegt dabei die gesamte technische Betreuung von der Datenbank bis zur Webpräsentation. Mein Volontariat am Germanischen Nationalmuseum wird Ende Februar enden. Man wird sehen, was dann kommt. Aber ich bin guter Dinge.</p>

</div>]]></description> 
<guid isPermaLink="true">http://www.bildcontext.org/node-259</guid> 
<pubDate>Sun, 13 Jan 2008 19:46:53 +0100</pubDate> 
</item>

   </channel>
</rss>